Jeder Poolbesitzer kennt diesen Schreckmoment: Man öffnet nach ein paar heißen Tagen oder einem schweren Sommergewitter die Abdeckung, und das ehemals kristallklare Wasser hat sich in eine trübe, milchige oder gar tiefgrüne Brühe verwandelt. Jetzt ist schnelles und koordiniertes Handeln gefragt, um ein vollständiges Kippen des Wassers zu verhindern. Wer in einer solchen Situation die passenden Rettungsmittel und Wassertester zur Hand haben möchte, sollte das nötige schwimmbadzubehör online bestellen, um für den Ernstfall eine effektive Apotheke für das Poolwasser parat zu haben.

Schritt 1: Die Ursachenforschung durch präzise Messung

Bevor man wahllos Chemikalien in den Pool schüttet, müssen die aktuellen Wasserwerte ermittelt werden. Grünes Wasser deutet auf Algenwachstum hin, während milchiges Wasser oft ein Zeichen für Kalkausfällungen oder eine Überlastung des Filters ist. Ein präziser Wassertester ist jetzt unerlässlich. Messen Sie als Erstes den pH-Wert. Liegt dieser über 7,4, wirkt das vorhandene Chlor nicht mehr. Stellen Sie den pH-Wert mithilfe von pH-Minus-Granulat exakt auf den Idealbereich von 7,0 bis 7,2 ein.

Schritt 2: Die Stoßchlorung (Schockchlorung)

Um Algen und Bakterien im grünen Wasser radikal abzutöten, reicht die normale Langzeitchlortablette nicht aus. Es muss eine sogenannte Stoßchlorung durchgeführt werden. Hierzu wird schnelllösliches Chlorgranulat in einem Eimer Wasser aufgelöst und gleichmäßig über die Wasseroberfläche verteilt. Der Chlorwert wird dadurch kurzzeitig massiv angehoben. Wichtig: Während dieser Phase muss die Filteranlage 24 Stunden am Stück durchlaufen, um die abgetöteten Mikroorganismen kontinuierlich auszufiltern.

Schritt 3: Flockung und mechanische Unterstützung

Nach der Stoßchlorung sterben die Algen ab, wodurch sich das Wasser oft gräulich oder milchig eintrübt. Diese winzigen, abgestorbenen Partikel sind so fein, dass sie den Sandfilter einfach passieren würden. Hier kommen Flockungskartuschen zum Einsatz. Sie werden in den Skimmer gelegt und sondern ein Mittel ab, das die Schwebstoffe zu größeren Flocken verbindet. Diese können nun im Filter hängenbleiben. Nach spätestens 48 Stunden wird der Filter gründlich rückgespült, um den Schmutz endgültig aus dem System zu entfernen.

By Henry

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *